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Neujahrsempfang 2018

Am vergangenen Sonntag fand der 48. Neujahrsemfang der Gemeinde Immendingen zusammen mit dem Landkreis Tuttlingen statt.

Bürgermeister Markus Hugger und Landrat Stefan Bär konnten nach dem Dreikönigstag zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter von Behörden, Kirchen, Schulen, Verbänden, Vereinen sowie sonstigen Organisationen in der Immendinger Donauhalle willkommen heißen.

Landrat Stefan Bär begrüßte als erster Redner die Gäste in Immendingen und ging anschließend in seiner Ansprache auf die aktuelle Situation des Landkreises ein. Mit der wirtschaftlichen Situation und der Entwicklung der Kreiskliniken zeigte er sich  zufrieden. Außerdem gab er einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen im bevorstehenden Jahr, wie die Entwicklung neuer Konzepte für die Betreuung von älter werdenden und pflegebedürftigen Menschen oder den Breitbandausbau im Landkreis. Die Übergabe der neuen Kreissporthalle, die Erweiterung des Landratsamtes sowie die Entstehung eines Eingangsgebäudes im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck nannte Landrat Bär als abgeschlossene bzw. bevorstehende Bauprojekte für den Kreis.

Das „Erproben und Testen von autonomen Fahrfunktionen“ bildete das diesjährige Vortragsthema, präsentiert von Dr. Hans-Peter Schöner, der im Forschungsbereich der Daimler AG tätig und auch für die „Bertha“-Testfläche im Immendinger Prüf- und Technologiezentrum verantwortlich ist. Anschaulich wurden den Neujahrsempfang-Gästen die Grundlagen für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge erläutert, wie stufenweise Assistenzsysteme eingesetzt werden bis hin zum fahrerlosen Fahren.

Bürgermeister Markus Hugger sprach beim 48. Neujahrsempfang, vorerst, das Schlusswort. Das neue Sportgelände Talmannsberg, das wachsende neue Wohngebiet „Am Freizeitzentrum“, die Schaffung neuer Einkaufsmöglichkeiten, die Ansiedlungen im Gewerbegebiet „Donau-Hegau“ nannte er als gelungene Herausforderungen der vergangenen Monate. Bürgermeister Hugger freute sich außerdem auf die Fertigstellung des Daimler-Großprojektes im begonnenen Jahr und wies auf weitere vielfältige Aufgaben hin, die die Gemeinde zukünftig beschäftigen werden. Dazu gehören die Realisierung des Boardinghaus im Bereich „Freizeitzentrum“, die Reaktivierung des Bahnhofs-Areals, die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum sowie der Spatenstich für die Freizeitanlage am Amtenhauser Bach in der Ortschaft Zimmern. Mahnende Worte richtete Bürgermeister Hugger an die Landesregierung bezüglich der ausstehenden Entscheidungen zur Umsetzung des Bundesverkehrswegeplanes des Verkehrsministeriums und der damit verbundenen Umgehung für die Immendinger Ortsdurchfahrt.

Unter der Leitung von Eric Dann umrahmte traditionell der Akkordeonverein „Junge Donau“ den Neujahrsempfang musikalisch. Die Stücke „Russische Fantasie“, „Nóubliez jamais“ und „L.O.V.E.“ wurden dargeboten.

Der diesjährige Neujahrsempfang wurde am Ende mit einer unter Narren ernst zu nehmenden Vorladung beschlossen. Das Schemengericht der Narrenzunft Möhringen trat für die Gäste unerwartet unter Begleitung des Büttel Robin Schray und zweier Möhringer Blätzle in die Donauhalle ein und übernahm das Rednerpult. Von ihnen angeklagt wurde Landrat Stefan Bär wegen seiner Verfehlung des Baus einer Fischtreppe in der Donau bei Möhringen im vergangenen Herbst. Hierdurch sei der ungehinderte Zustrom von schwäbischen Fischen in die badische Donau ermöglicht worden. Landrat Bär muss sich nun am Schmutzigen Dunnschtig vor dem Schemengericht in Möhringen hierzu verantworten.
 
Eine humorige Wahlprognose für die im März bevorstehende Bürgermeisterwahl gaben die Narren auch noch ab, die laut des Büttels die Eingemeindung Möhringens zur Gemeinde Immendingen voraussetzen würde. Dass sie als Städtle ein Ortsteil sein müssen wären die Möhringer gewohnt, doch dann wollten sie lieber ein Ortsteil vom badischen Immendingen werden als zu den „Schartemäge“ vom württembergischen Tuttlingen zu gehören, dem Oberbürgermeister Michael Beck vorsteht. Unterstrichen wurde dieser Wunsch durch ein Präsent für Bürgermeister Hugger in Form von Backpulver, was jeder „Beck“ (alemannisch: Bäcker) bräuchte. Der Narrenbüttel überreichte das Backpulver mit den Worten „Du wärst der bessere Beck“.

     
 
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