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Traditionelle Waldbegehung des Gemeinderates

Am Montag, 27.09.2021 fand die traditionelle Waldbegehung des Gemeinderates unter sachkundiger Führung durch Gemeindeförster Martin Schrenk sowie Herrn Kreisforstamtsleiter Karlheinz Schäfer statt.

Es war die erste Waldbegehung unter Führung von Herrn Schäfer als Leiter des Kreisforstamtes und Herrn Schrenk in Funktion als Gemeindeförster.
 
Während des dreistündigen Waldbegangs wurden mehrere Ziele angefahren.
 
Erster Stopp war im Gebiet Heidenburg in Ippingen. Hier wurden die Teilnehmer über die anstehende Jagdverpachtung informiert. Die Jagdpachtverträge enden mit Ablauf des 31.03.2022 und die auf Gemarkung Immendingen befindlichen 9 Jagdbögen werden ab 01.04.2022 neu verpachtet. Herr Schäfer und Herr Schrenk zeigten anhand frisch gesetzter Fichten den hohen Verbissdruck der im Jagdbogen Ippingen herrscht. Ebenfalls wurde eine jagdliche Einrichtung in Augenschein genommen.
 
Im Tiefental stellte Gemeindeförster Schrenk die dort stattgefundene Holzernte sowie die im Anschluss stattgefundenen Neuanpflanzungen vor. Auf einer Gesamtfläche von 4,3 Hektar fand die Holzernte und anschließende Neuanpflanzung von Fichten und Douglasien statt. Einzelne Habitatbaumgruppen wurden bewusst stehen gelassen. Diesbezüglich hat das Land Baden-Württemberg ein Förderprogramm aufgelegt. Für eine Habitatbaumgruppe pro Hektar erhält die Gemeinde eine Fördersumme von 5.000.- Euro pro Gruppe.
 
Nächste Station war ebenfalls noch im Ippinger Tiefental. Hier wurde eine Ökopunktemaßnahme vorgestellt. Die direkt am Bach stehenden Fichten werden gerodet und dadurch wird gewährleistet, dass der Tiefenbach wieder seinen natürlichen Lauf nehmen kann. Die Maßnahme bringt für das Ökopunktekonto der Gemeinde insgesamt 226.713 Ökopunkte.
 
Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter an den Vorbuchendobel. Auf dem Gelände zwischen dem Schützenhaus und dem Soldatenheim prüft die Gemeindeverwaltung aktuell die Realisierbarkeit eines Mountain Bike Trails. Bereits im letzten Herbst gab es auf Kreisebene eine Arbeitsgruppe, die sich dieser Thematik im Landkreis angenommen hat. Nach einigen Überlegungen in der Gemeindeverwaltung hat man das nun besichtigte Gelände als einen verfolgenswerten Ansatz gesehen. In den nächsten Wochen wird mit einem Fachplanungsbüro ein Begutachtungstermin vor Ort stattfinden um die weitere Umsetzbarkeit der Idee zu prüfen. Bei einer positiven Prognose sollen für das nächste Jahr Mittel bei der Naturparkförderung beantragt werden.
 
Als letzte Station wurde die neue Erddeponie „Alte Mauenheimer Steig“ begutachtet. Nach der Rodung im Jahr 2018 und der Beantragung der Genehmigung wurde diese, nach einem aufwendigen Genehmigungsverfahren, in diesem Frühjahr erteilt. Die Erddeponie kann ein Volumen von 49.000 m³. aufnehmen.

Bei der zusammenfassenden Besprechung in der Bumbishütte wurde dem Gremium im Anschluss an den praktischen Teil dann noch die wirtschaftliche Entwicklung im Gemeindewald vorgestellt. Im Jahr 2020 konnte ein Betriebsergebnis von 350.000 bis 400.000 Euro erwirtschaftet werden, welches deutlich über der Planung liegt.

Als abschließenden Punkt wurde die Thematik der Waldarbeiterfeuer angesprochen. Herr Bürgermeister Stärk hat Herrn Kreisforstamtsleiter Schäfer nochmals darum gebeten, diese Thematik beim Kreisbrandmeister anzubringen. Obwohl Waldarbeiterfeuer ordnungsgemäß angemeldet werden, musste in der Vergangenheit oftmals die Feuerwehr ausrücken. Hierbei entstehen Kosten, die vermeidbar gewesen wären.

Herr Bürgermeister Stärk bedankte sich abschließend nochmals bei Herrn Schrenk und bei Herrn Schäfer und begrüßte die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Kreisforstamt.

     
 
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