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Windpark Junge Donau: juwi beginnt mit vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen zum Schutz von Fleder- und Haselmaus

Pressemitteilung der juwi-Gruppe vom 19.10.2021

Aus Rücksicht auf die Belange des Naturschutzes müssen die Arbeiten bis Ende Februar (28.2.) abgeschlossen sein

Dass Windenergieprojekte nicht nur gut für den Klimaschutz sind, sondern auch einen wichtigen Beitrag für Natur- und Artenschutz leisten, lässt sich gut am Standort der fünf geplanten Windenergieanlagen auf dem Möhringer Berg beobachten. Zum Schutz von Fleder- und Haselmaus wird Windparkplaner KommunalWind dort vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen vornehmen. Dabei werden Ersatzhabitate für die Haselmaus durch die Aufwertung umgebender Waldflächen geschaffen. Hierzu werden Fichtenbestände auf einer Fläche von 7,8 Hektar ausgedünnt und blüten- und beerenreiche Sträucher neu gesetzt. Für Fledermäuse wird eine 4,9 Hektar große Fläche im Staatsforst westlich des geplanten Windparks aus der Bewirtschaftung genommen. Zusätzlich werden alle Windräder mit einer Abschaltautomatik versehen. Aus Rücksicht auf die Belange des Artenschutzes müssen die Arbeiten bis Ende Februar (28.2.) abgeschlossen sein, Beginn ist in den kommenden Tagen.Der behördlichen Zustimmung vorausgegangen war ein komplexes und umfangreiches Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung, in dem alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hatten, sich einzubringen. Nach intensiver Prüfung sämtlicher Fachthemen wurde dem Vorhaben die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sowie die so genannte Waldumwandlungsgenehmigung erteilt. „Energiewende und Naturschutz sind zwei Seiten derselben Medaille“, sagt Projektleiter Florian Elgas. „Beides gehört zusammen und wird daher bei all unseren Projekten zur regenerativen Energieerzeugung stets berücksichtigt, wie, neben anderen, die Maßnahmen zum Schutz der Fledermaus zeigen. Durch das Herausnehmen des Waldstücks aus der forstwirtschaftlichen Nutzung entsteht an dieser Stelle ein naturbelassener, ökologisch höherwertiger Wald und Lebensraum.“ Diese, wie auch sämtliche baulichen Maßnahmen, werden im Rahmen einer ökologischen Baubegleitung durch einen Fachgutachter überprüft.Entstehen wird der Windpark auf dem Höhenzug „Möhringer Berg“ ab Januar nächsten Jahres zwischen den Orten Immendingen-Ippingen im Süden und Tuttlingen-Esslingen im Norden. Der Flächennutzungsplan, der diese Konzentrationszone enthält, wurde 2018 vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Es handelt sich um ein bewaldetes Hochplateau, das von den Staatsforsten Baden-Württemberg forstwirtschaftlich genutzt wird. Genehmigt wurde der Bau und Betrieb von fünf Anlagen des Typs Vestas V150 mit je 4,2 Megawatt Leistung. In der ersten Jahreshälfte 2023 sollen sie in Betrieb gehen.KommunalWind ist eine Kooperation der „KommunalPartner” – ein Zusammenschluss der Energieversorgung Filstal, der Stadtwerke Am See, Bietigheim-Bissingen, Mühlacker, Schwäbisch Hall und Tübingen – und juwi. Gemeinsam entwickeln die Projektpartner Windenergieprojekte in Baden-Württemberg.  Zur juwi-GruppeDie juwi-Gruppe zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Der Erneuerbare-Energien-Pionier bietet seit 25 Jahren die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um Planung, Bau und Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie sowie Hybridsysteme mit Speichern für industrielle Anwendungen.Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz und gehört seit Ende 2014 zur Mannheimer MVV Energie AG, einer der größten kommunalen Energieversorger Deutschlands. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten präsent. Niederlassungen gibt es in: Deutschland, Italien, Griechenland, Südafrika, in den USA, Japan, Australien, Indien sowie auf den Philippinnen, in Thailand und Singapur.Bislang hat juwi im Windbereich weltweit mehr als 1.000 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 2.400 Megawatt an rund 180 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es rund 1.800 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.000 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen jährlich rund neun Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht rein rechnerisch in Deutschland dem Jahresbedarf von rund drei Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 25 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von knapp zehn Milliarden Euro initiiert.

     
 
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