Änderung der Corona-Testverordnung

Seit dem 16.01.2023 hat sich die Corona-Testverordnung erneut geändert.
 
In einigen Bundesländern ist keine Isolierung bzw. Quarantäne mehr vorgeschrieben, dadurch entfällt die kostenlose Bürgertestung zur Beendigung der Absonderung. Das bedeutet, dass alle Personen die wegen einer „Freitestung“ eine Testung in Anspruch nehmen möchten, diese nicht mehr kostenlos erhalten.

Zugleich gilt das auch für Personen, die einen positiven Selbsttest hatten. Auch für diese Personengruppe gibt es keine kostenlosen Bürgertests mehr.
 
Folgender Personenkreis hat weiterhin einen Anspruch auf einen kostenlosen Bürgertest:
 
Besucher, Behandelte oder Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen:

      - Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie
         Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen,

      - Einrichtungen für ambulante Operationen, Dialysezentren, ambulante Dienste oder stationäre
         Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Tageskliniken,

      - Entbindungseinrichtungen, Obdachlosenunterkünfte und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen
         Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen,

      - Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach §29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind.

Pflegende Angehörige im Sinne des § 19 Satz 1 SGB XI.
 
Für medizinisches Personal, das sich vor der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit testen lassen muss, besteht weiterhin der Anspruch auf Testung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern erhalten ihre Tests weiterhin in den Einrichtungen.
Bürgerinnen und Bürger, die keine der oben genannten Gründe für einen kostenlosen Bürgertest aufweisen können und dennoch getestet werden wollen, müssen den Test selbst bezahlen.