Corona-Verordnung in der ab Mittwoch, 12.01.2022 gültigen Fassung

Alarmstrufe II gilt weiterhin - aktulle CoronaVO ab 12.01.2022


Mit Beschluss vom 11. Januar 2022 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 12. Januar 2022 in Kraft.

Die Corona-Verordnung haben wir an dieser Stelle verlinkt. (504 KB)

Eine zusammengefasste Übersicht der Änderungen hat das Land in einer Datei online gestellt.
Sie finden die Datei zur neuen Corona-Verordnung nachfolgend.

Corona-Verordnung "Auf einen Blick" (836 KB)
      (Stand 11.01.2022 mit den ab 12.01.2022 gültigen Regelungen)

CoronaVO ab 12.01.2022

Änderungen zum 12. Januar 2022

 Regeln der Alarmstufe II bleiben bestehen

Die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg lag in den vergangenen Tagen unter dem Schwellenwert für die Alarmstufe II. Gleichzeitig sehen wir, dass die Inzidenzen wieder ansteigen. In Baden-Württemberg noch moderat, aber der Blick in andere Bundesländer zeigt, dass sich Omikron auch in Deutschland rasant verbreitet und die Infektionszahlen explosionsartig in die Höhe schießen. Das heißt, wir müssen davon ausgehen, dass auch wieder mehr Menschen ins Krankenhaus kommen und sogar intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Die Krankheitsverläufe scheinen bei Omikron etwas milder als bei Delta zu sein, aber für Nichtgeimpfte schätzt das Robert-Koch-Institut die Gefahr einer Erkrankung als sehr hoch ein. Gleichzeitig ist damit zu rechnen, dass durch vermehrte Ansteckungen auch mehr Personal in den Krankenhäusern fehlt. Daher wäre es fahrlässig, jetzt in die wieder steigenden Inzidenzen die Regelungen zu lockern.

Baden-Württemberg friert aus diesem Grund die Maßnahmen der Alarmstufe II bis zum 1. Februar 2022 ein, die dann unabhängig von der Auslastung der Intensivbetten und der Hospitalisierungsinzidenz bestehen bleiben.

Weitere Anpassungen der Corona-Verordnung

- FFP2-Maskenpflicht (Warn- und Alarmstufe): In Innenbereichen mit Maskenpflicht müssen Personen ab 18 Jahren eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Dies gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten. Hier gilt weiter die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes.

- Die Sperrzeit in der Alarmstufe II für die Gastronomie gilt nun von 22:30 Uhr bis 6 Uhr.

Quarantäne für Kontaktpersonen verkürzt und vereinfacht

„Es geht darum, die Regeln der Corona-Verordnung Absonderung einerseits zu vereinfachen und andererseits massenhafte Ausfälle vor allem von Beschäftigten der kritischen Infrastruktur zu verhindern.
Wichtig ist, dass die Absonderung erst durch einen Test vorzeitig beendet werden kann. (...) Die Menschen sind weiterhin unbedingt aufgerufen, bei Symptomen sofort einen Corona-Test zu machen, Kontakte drastisch zu reduzieren und sich vorsorglich zu isolieren.“
(Zitat Minster Lucha)

Das bedeutet die Anpassung für Infizierte konkret:

· Positiv getestete Personen/Infizierte können die Absonderung (ohne vorherige Freitestung) nun einheitlich nach zehn Tagen beenden.
· Ab Tag 7 der Absonderung ist eine Freitestung mit PCR- oder Antigentest möglich.
· Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen etc. gilt: Wiederbetreten der Arbeitsstätte erst ab Tag 7 mit negativem PCR-Test sowie nach 48 Stunden Symptomfreiheit.

Für Kontaktpersonen gilt:

· Ohne Freitestung: ebenfalls zehn Tage Absonderung
· Ab Tag 7 Freitestung ebenfalls möglich
· Für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen ist Freitestung bereits ab Tag 5 möglich
· Frisch genesene oder frisch geimpfte Personen (bis maximal drei Monate nach Infektion bzw. Impfung) sowie Personen mit Auffrischungsimpfung sind von der Pflicht zur Absonderung befreit.

Schülerausweise gelten weiter als Testnachweis

Die Landesregierung verlängert in diesem Zusammenhang auch die Regelung, dass Schülerausweise als Testnachweis über den 1. Februar hinaus gelten. Auch nichtgeimpfte Jugendliche haben damit im Februar noch die Möglichkeit, ohne weitere Testung Zutritt zu Bereichen zu bekommen, in denen 3G, 2G oder 2G+ gilt. Mittelfristig werden die Ausnahmen für die über zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aber auslaufen und nur die Impfung ermöglicht in der Zukunft sicher eine Teilhabe.


Es empfiehlt sich ein Blick auf die Homepage des Landes
      Baden-Württemberg!
      Viele Fragen zu den aktuellen Änderungen der Corona-Verordnung werden
      dort beantwortet:
      Homepage der Landesregierung Baden-Württemberg
      (Link bitte anklicken).

Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung, gültig ab 12.01.2022

Die konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung haben wir nachfolgend verlinkt:

Konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung in der ab Mittwoch, 12.01.2022 gültigen Fassung (504 KB)


Quelle aller Verlinkungen, Bilder und Inhalte dieser Seite:
www.baden-wuerttemberg.de

Weiterführende Links

· Im Alltag muss weiter auf den Infektionsschutz geachtet und die AHA+L-Regeln
  eingehalten werden.

· Reisen in Risiko- und Virusvariantengebiete 

· Mehr zu den Einreise- und Quarantäneregelungen

· Die Corona-Warn-App sollte weiter ein dauerhafter Begleiter auf Ihrem
  Smartphone sein. 

· Informationen zur Corona-Lage im Landkreis Tuttlingen
   auf der Homepage des Landratsamtes Tuttlingen:
   www.landkreis-tuttlingen.de