Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie, wenn einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen.

Diese besondere Würdigung wurde in der vergangenen Woche Familie Daniela und Alessandro Fois aus Immendingen mit ihrer vier Monate alten Tochter Tiana zuteil. Bei einem gemeinsamen Termin im Rathaus überreichte Bürgermeister Manuel Stärk der Mutter die Patenschaftsurkunde, ein Patengeschenk und ein Bild des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Den Glückwünschen des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland schloss sich Bürgermeister Stärk gerne an. Er brachte seine Gratulation zur Geburt von Tiana im Gespräch mit Daniela Fois zum Ausdruck und wünschte der ganzen Familie stets beste Gesundheit. Darüber hinaus erhielt die Familie einen Drogeriemarktgutschein sowie eine Schnullerkette und eine Glückwunschkarte der Gemeinde.
 
Die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben.